Ein Naturschutzgebiet von Europageltung schaffen

Das Althofener Moor in seiner jetzigen Ausbreitung vom Pumphäuschen im Norden bis zum Dachbergweg im Süden beherbergt eine so einzigartige Fauna und Flora, dass die Kärntner Landesregierung im Sommer 2020 den Beschluss zur Nominierung als Natura 2000-Schutzgebiet fasste. Der Ball liegt nun beim Europaparlament, allerdings sollten wir die Hürden für dieses Naturschutzgebiet damit bereits umschifft haben.

 

In diesem Gebiet ist es über Jahrhunderte gelungen die Nutzung darauf zu beschränken, das Moor zu erhalten und der Natur Raum zu geben. Dass dies inmitten einer Stadt geschieht, ist sicherlich ein Spezifikum, auf das wir stolz sein können.

„Diese Natura 2000-Nominierung ist die Basis für das Bewirtschaftungskonzept für das Moor und rund herum, den Naherholungsraum Ledererbach, den wir damit gestalten möchten“, wie es Umweltreferent Wolfgang Leitner so treffend ausdrückt.

Soll doch damit das Miteinander von Natur und menschliches Erleben weitergeführt werden. Geplant sind Themenwege rund um das Kurzentrum, nach Weindorf und in die Altstadt.

Die Steige von Osten in die Altstadt sollen so wieder reaktiviert werden, ebenso wie das Fledermaushaus und die Bienenwelt rund um das Pumphäuschen geschaffen werden soll. In der Rottenstraße wird der Spielplatz auch zu einem Naturspielplatz umgestaltet.

Dies ist nur ein Beispiel für unser Bestreben zum Erhalt wertvoller Lebensräume in Althofen. Diese Initiativen möchten das Team Wolfgang Leitner natürlich auch in der nächsten Periode weiterführen, sodass die Naherholungsräume Ledererbach, Gurk-Au, Töscheldorf und Lorberkogel zu einem Lebensnetzwerk in Althofen verwoben werden. Genau dafür werden wir mit Global 2000 am Naturparkgarten Althofen arbeiten: Ohne Pestizide, ohne mineralische Dünger und ohne Torf zur Schaffung von (Über-)Lebensräumen.