Einen Hauptplatz als Zentrum der Stadt schaffen

Ein Thema, das über 30 Jahre in der Stadt Althofen leider nicht erfolgreich abgeschlossen werden konnte, ist die Schaffung eines Hauptplatzes inklusive aller nötigen architektonischen und verkehrstechnischen Maßnahmen, um ein attraktives Geschäftszentrum zu schaffen. Dass es sich die Mehrheitspartei in der Wahlbewegung auf die Fahnen schreibt, 30 Jahre zur Entwicklung beigetragen zu haben, jedoch außer Kosten keine Lösungen generiert zu haben, sagt eigentlich schon alles über die Lösungsfähigkeit dort.

Jedenfalls haben wir die Vorarbeiten mit dem Land Kärnten in den letzten Jahren vorangetrieben, um gemeinsam zu einer architektonisch ansprechenden und gesetzmäßigen Vergabe der Hauptplatzgestaltung zu kommen. Nunmehr wäre der Architektenwettbewerb, der zur Vergabe notwendig erscheint, ausschreibungsreif. Die Ideen aus der Ideenwerkstatt 2017 – ebenso unsere Initiative – wurden eingearbeitet, ebenso wie eine Parkraumlösung erarbeitet und die Themen Verkehrsberuhigung und Verkehrslenkung in den Ausschreibungsunterlagen ausgeführt. Damit könnten sich ab nun Fachleute, bestehend aus Architekten, Landschafts-, Licht- und Verkehrsplanern, mit der Modellplanung beginnen, sodass sofort mit Beginn der neuen Funktionsperiode der Wettbewerb abgeschlossen und die Vergabe stattfinden könnte.

Könnte deshalb, da beide Parteien im Stadtrat wieder der Mut verlassen hat, das Thema wieder einmal auf die lange Bank geschoben wurde. Da passt es auch dazu, dass in der Wahlbewegung nun die Wettbewerber sich als Hobby-Architekten darstellen und eine Umsetzung innerhalb eines Jahres versprechen. Alles nicht sehr glaubwürdig nach 30 Jahren Untätigkeit, was den Hauptplatz betrifft.

Trotzdem möchten wir am weiteren Verlauf, wie mit dem Land vereinbart, festhalten, sodass wir endlich

  • zu mehr Aufenthaltsqualität im Zentrum kommen,
  • zur Schaffung einer verkehrsberuhigten Zone rund um die Landesstraße und die Schulgasse
  • zur Neugestaltung der Bushaltestelle ebenso, wie der öffentlichen Infrastruktur
  • zur Einbindung und Öffnung des Kulturhauses zum Platz hinaus
  • zu einem Outdoor-Veranstaltungsraum
  • zur Schaffung einer Kiss-and-Ride-Zone rund um Kindergarten und Schulen
  • zur Einbindung der Radinfrastruktur und
  • zur gärtnerischen Neugestaltung des Parks mit Kinderspielmöglichkeiten, und
  • zur Aufwertung der Kreuzstraße

kommen werden. Dafür wurden auch mögliche Parkraumlösungen rund um den bestehenden City-Parkplatz hinter dem Billa definiert.

Wir werden uns selbstverständlich weiterhin mit Ideen, positiv bei all diesen Themen einbringen, brauchen aber statt der Hobby-Architekten wirkliche Fachleute zur Umsetzung. Wichtig auch, nicht jedes Detail im Voraus klären zu wollen, sondern vorerst das Gesamtmodell zu entwickeln, auch damit der Kreisverkehr der Landesstraße hier eingebunden werden kann.